Trackdays and more – Racechallenge

Rennstreckenveranstaltungen für Sportwagen und Rennautos

Willst auch Du Dich einmal fühlen wie ein waschechter Rennfahrer? Willst Du dabei auch endlich einmal auf einer echten Rennstrecke so richtig Gas geben? Wir das Team der Racechallenge sind Veranstalter von exklusiven Trackdays auf einigen der schönsten Rennstrecken in Deutschland, Polen und Tschechien.

Spaß und fairer Umgang miteinander stehen bei unseren Veranstaltungen an oberster Stelle. Qualität statt Quantität durch kleine Gruppen bis max. 20 Fahrzeuge bieten wir euch maximalen Fahrspaß und massig Fahrzeit!

Wer kann mitmachen?

Mitmachen kann Jedermann und jede Frau der/die einen gültigen Führerschein besitzt und mindestens 18 Jahre alt ist. Eine Rennstreckenlizens ist nicht notwendig.

Welche Fahrzeuge?

Abhängig von der Rennstrecke kannst du mit deinem Sport / Rennwagen bei der Racechallenge antreten. Weitere Informationen dazu findest du in der jeweiligen Veranstaltung.

Was ist ein Trackday?

Ein Trackday oder auch Track-Day sind organisierte Rennstreckenveranstaltungen, bei denen die Teilnehmer auf bekannten Rennstrecken oder alternativ auf geschlossenen beziehungsweise stillgelegten Flugplätzen fahren. Die meisten Inhaber von Rennstrecken stellen Veranstaltern ihre Strecken für dieses Event zur Verfügung. Somit haben alle PS-Freaks die Möglichkeit, die Leistung ihrer alltagstauglichen Sportwagen oder speziell auf Trackracing vorbereiteten Autos sowie ihre eigenen Fähigkeiten in einer sicheren, kontrollierten und professionellen Umgebung zu messen. Ein Trackday ist kein Rennen und es gibt weder Timing noch Konkurrenz, alles geschieht nur zum Spaß. Dabei hat angemessenes und sicheres Verhalten der Fahrer oberste Priorität. Das Fahren wird beobachtet, wobei gefährliches Fahrverhalten oder aggressive Überholmanöver geahndet werden. Optional können zu Trackdays Hobbyrennen oder gezeitete Runden gebucht werden.

Es gibt unterschiedliche Formate während der Rennstreckenveranstaltung der Trackdays. Motorsport begeisterte Teilnehmer haben beispielsweise die Möglichkeit, beliebig oft auf der Strecke zu fahren (Open Pitlane), oder in Gruppen. Alternativ ist es möglich ein reines Sport- oder Sicherheits-Fahrtrainig, das erfahrene Instruktoren leiten zu buchen. Die normale Praxis ist, dass Teilnehmer auf der Strecke mit eigenem Auto fahren oder bei Bedarf ein geeignetes Mietfahrzeug zur Verfügung gestellt bekommen. Oft werden zusätzliche Serviceleistungen wie Reifenverkauf und -beratung sowie Racetaxi Fahrten angeboten.

Für wen sind Trackdays geeignet?

Sie eignen sich für alle Rennsport begeisterten Frauen oder Männer. Die Kriterien für eine Teilnahmeberechtigung sind in der Regel ein gültiger Führerschein (Ausnahmen für den Motorsportnachwuchs werden gemacht) für das betreffende Fahrzeug. Eine Rennlizenz berechtigt auch zur Teilnahme, ist aber keine Bedingung. Möchten Sie beim Trackday auf der Rennstrecke mit eigenem Auto fahren? Dieses ist möglich bei der Racechallenge, denn für Rennstreckentrainings reicht Ihr spotliches Alltagsfahrzeug. Dabei ist es nicht erforderlich, dass Sie über das beste, neueste oder schnellste Fahrzeug verfügen, um an der Rennstreckenveranstaltung teilzunehmen. Von größter Bedeutung ist, dass sich Ihr Pkw in einem guten Zustand befindet, was insbesondere die Bremsen, Reifen und Flüssigkeiten betrifft.

Was ist Open Pitlane?

Wenn Fahrer mit ihren Fähigkeiten und der Streckenumgebung sicherer werden, haben sie die Möglichkeit, an „Open Pitlanes“ teilzunehmen. Diese Rennstreckenveranstaltungen werden von Organisatoren ausgerichtet, die eine Strecke mieten und sie den Teilnehmern ohne besondere Instruktionen zur Verfügung stellen. Bei diesen Events wird meistens auf das Gruppenformat verzichtet, sodass die Teilnehmer während der gesamten Veranstaltung uneingeschränkten Zugang zur Strecke haben. Abhängig von der Anzahl der Teilnehmer und ihrer Erfahrung, den Fahrzeugtypen und der Länge der Strecke stellt der Ausrichter manchmal verschiedene Gruppen und spezielle Zeitpläne zusammen.

Ein Kurs dagegen ist entweder ein Sicherheits-Fahrtraining, das anstelle auf der Piste auf speziellen Driving-Zentren stattfindet, die beispielsweise aus Nasszonen und Rutschkissen bestehen. Es kann sich auch um ein Fahrtraining handeln, bei dem die Fahrfähigkeiten optimiert werden und die Streckenführung verdeutlicht wird.

Ein Autorennen ist ein Event, das von lokalen Slaloms über Klubrennen bis zu wettkämpferischen Rennserien führt. Für diese Veranstaltungen sind entsprechende Rennlizenzen mit lokaler oder internationaler Anerkennung erforderlich. Im Rahmen der Racechallenge bieten wir Hobbyrennen ohne Rennlizenzen an.

Muss ich mein Fahrzeug vorbereiten?

Ein Trackday ist ein fantastisches Erlebnis und bereitet viel Freude. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Sie sich gut vorbereiten und einige Regeln befolgen. Das Wichtigste dabei ist selbstverständlich ihr Fahrzeug. Auch wenn es für das Rennen weder TÜV noch Straßenzulassung erfordert, sind einige Überprüfungen und Wartungsarbeiten zu erledigen, damit Ihr Wagen den ganzen Tag über funktioniert. Sie möchten Ihren Sportwagen für die Rennstrecke nutzen? Dann bedenken Sie, das sämtliche Komponenten nicht für dauerhaft starke Beanspruchungen vorgesehen sind.

Bestimmen Sie zuerst, zu welcher Kategorie Ihr Gefährt gehört. Ist es ein Sportwagen, ein Rennwagen oder ein gewöhnliches Alltagsauto? Egal, zu welcher Sorte ihr Wagen auch zählt, auf jeden Fall sollte er vor und nach dem Rennen sorgfältig überprüft werden. Seine Verfassung ist von immenser Wichtigkeit, insbesondere die Bremsen und Reifen. Verschwenden Sie keinen Gedanken daran, alte Reifen runterzufahren oder sonstige Komponenten zu verwenden, die nicht mehr ganz neu sind. Die Folgen könnten schwerwiegend sein.

Trackdriving ist ausgesprochen anspruchsvoll für alle Fahrzeugkomponenten. Es entwickeln sich höhere Temperaturen als bei normalen Fahrten. Reifen und Bremsbelege nutzen sich schneller ab und müssen regelmäßig kontrolliert werden. Abgefahrene Reifen sind ein hohes Risiko für ein Aquaplaning, abgenutzte Bremsbelege hingegen liefern schlechte Bremsleistungen und führen zu schadhaften Bremsscheiben. Die Räder sind zu prüfen, wobei die Bolzen eventuell nachgezogen werden müssen.

Bedenken Sie das die Reifen Ihres Wagens der einzige Berührungspunkt mit der Rennstrecke sind, ist es äußerst wichtig, dass Sie diese richtig vorbereiten. Als Erstes müssen Sie sicherstellen, dass die Räder ausgewuchtet sind. Wenn Sie Vibrationen beim Fahren auf der Straße haben, wird es auf der Piste viel schlimmer. Als Nächstes machen Sie eine Sichtprüfung der Reifen. Stellen Sie sicher, dass sie genug Lauffläche haben, um den Tag zu überstehen und dass die Lauffläche und die Seitenwände in gutem Zustand sind. Sie sollten auf Risse achten, die bei schneller Fahrt unangenehm sein können.

Vergessen Sie nicht, den Stand des Motoröls in Ihrem Auto zu überprüfen. Weil die Querkräfte auf einer Rennstrecke bedeutend größer sind als auf normalen Straßen, wird genügend Öl bis zur maximalen Markierung benötigt. Falls das Öl alt ist, muss es gewechselt werden. Denken Sie daran, etwas Ersatzöl mitzunehmen, damit Sie bei Bedarf nachfüllen können.

Werden spezielle Bremsen und Reifen benötigt?

Bei regelmäßiger Teilnahme an Trackdays empfehlen wir Semislicks bzw. Slickreifen. Wenn Sie über das Budget für einen zweiten Satz Reifen verfügen, empfiehlt es sich, diesen für die ausschließliche Nutzung auf der Rennstrecke einsetzen. Dieses ist vorteilhaft, weil Sie einerseits Ihre Straßenräder schonen und andererseits einen besseren Grip beim Trackday haben.

Wie sollte der Reifendruck sein?

Das Finden des korrekten Reifendrucks ist eine Wissenschaft für sich, da jeder Reifen sehr speziell ist und unterschiedlich arbeitet. Wenn Sie kontinuierlich über Rennstrecken fahren, werden die Reifen warm und der Druck steigt an. Jeder Reifenhersteller gibt spezielle Tabellen aus wo der Luftdruck abgelesen werden kann im warmen bzw. kaltem Zustand.

Drehen Sie zu Beginn der Veranstaltung einige Runden und überprüfen Sie dann den Luftdruck. Die allgemeine Regel lautet, das auf der Rennstrecke weniger Druck für die Reifen benötigt wird, da die Reifen heißer als auf normalen Straßen werden. Nach der Veranstaltung ist es wichtig, wieder den richtigen Druck herzustellen. Ein zu starker Reifendruck führt dazu, dass er den Wagen aus der Balance bringt, sodass Über- oder Untersteuerungen auftreten.

Darf ich Beifahrer mitnehmen?

Bei den meisten Rennen dürfen Sie keine Passagiere mitnehmen. Bei den Trackdays der Racechallenge ist es möglich einen Beifahrer (mit Helm) mitzunehmen nach dem Unterzeichnen eines Haftungsausschlusses. Für die Sicherheit Ihres Passagiers sind Sie eigenverantwortlich. Fahrer mit wenig Erfahrung sollten zuerst das Auto, die Strecke und ihr Fahrvermögen kennenlernen, bevor sie jemanden mitnehmen.

Wird mein Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen?

Wenn Sie auf der Rennstrecke mit eigenem Auto fahren, leidet es mehr als im normalem Straßenverkehr. Ein Fahrzeug nutzt auf der Rennpiste bedeutend schneller ab, egal ob es ein Standardauto oder Sportwagen ist. Sämtliche Komponenten wie Reifen, Motor, Getriebe etc. werden um ein Vielfaches höher beansprucht. Es empfiehlt sich bei regelmäßiger Teilnahme ein Fahrzeug zu führen das speziell an diese Belastungen angepasst wurde.

Ist eine Rennfahrerausrüstung erforderlich?

Das Minimum einer Ausrüstung ist ein gut sitzender Helm, Overall, Handschuhe und Schuhe / Rennschuhe mit dünnen Sohlen, die viel Gefühl zu den Pedalen gewährleisten. Ein Laptimer ist vorteilhaft, weil Sie dadurch Rundenvergleiche erhalten.

Regeln auf der Rennstrecke:

Wie auf normalen Straßen gibt es auch bei Rennen Regeln.

  • Anfänger sollten 6 -7 Runden fahren, um konzentriert zu bleiben, Neues kennenzulernen und die Fahrtüchtigkeit des Wagen beizubehalten. (Es empfiehlt sich vorab eine Instruktionsfahrt zu buchen
  • Sie sollten die gängigsten Flaggen kennen.
  • Versuchen Sie Ihren Rückspiegel im Auge zu behalten, damit Sie schnellere Fahrzeuge rechtzeitig sehen und überholen lassen.
  • Sobald Sie die Strecke verlassen, fahren Sie eine Cool Down Runde, bei der die Bremsen abkühlen. Beobachten Sie den Rückspiegel und setzen den Blinker zu Ausfahren in die Boxengasse. Bei einem Turbomotor müssen Sie beachten, dass er nicht sofort abgestellt werden darf.

Einige Ratschläge, wenn der Trackday beendet ist:

  • Bevor Sie die Heimfahrt antreten, ist der Reifendruck zu prüfen bzw. anzupassen.
  • Die Räder sind zu prüfen, wobei die Bolzen eventuell nachgezogen werden müssen.
  • kontrollieren Sie die Bremsen und den Stand des Motoröls